Website Roasting: Zeig mir deine Webseite
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    Website Roasting: Zeig mir deine Webseite

    Die Session stellt ein neues Format vor, in dem Webseiten live evaluiert und kritisch, aber konstruktiv beurteilt werden, um Verbesserungspotenziale insbesondere im Hinblick auf KI-Sichtbarkeit aufzuzeigen. Ziel ist es, Mut zu machen, Feedback umzusetzen, verschiedene Webseiten zu analysieren und du

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    Sebastian Eisenbürger
    4. Nov. 20265 Min.

    Am Montag, 9. November, starte ich etwas, das ich seit Wochen im Kopf herumtrage und das mich selbst ein bisschen nervös macht: das erste Website Roasting. Live, ungeschnitten, ohne Vorbereitung. Du reichst deine Webseite ein, ich sehe sie zum ersten Mal – und sage, was ich sehe.

    In der KI Session heute Mittwoch habe ich erzählt, wie ich mich an dieses Format herangetastet habe. Und eigentlich ging es dabei um etwas Größeres: um die Frage, wie man verrückte Ideen tatsächlich umsetzt, statt sie ewig in der Schublade reifen zu lassen. Dieser Beitrag ist beides – eine Einladung zum Roasting und ein Blick hinter die Kulissen, warum ich es überhaupt mache.

    Was beim Website Roasting passiert

    Die Idee ist simpel: Webseitenbetreiber reichen ihre Seite ein, und wir schauen sie uns gemeinsam live an. Ich kenne die Seite vorher nicht. Ich öffne sie zum ersten Mal, während alle zusehen, und kommentiere, was mir auffällt – so, wie es ein echter Besucher tun würde. Und so, wie es ein KI-System tut, wenn es entscheidet, ob es deine Seite als Quelle nimmt oder nicht.

    So läuft eine Session ab:

    • Du reichst ein. Die Plätze pro Session sind begrenzt, damit jede Seite genug Zeit bekommt.
    • Wir schauen live. Kein Vorwissen, keine Vorbereitung, kein Skript. Erster Eindruck, spontane Einschätzung, ehrliche Reaktion.
    • Wir reden miteinander. Das ist kein Vortrag. Ich will mit dir sprechen, nachfragen, verstehen, was du mit der Seite erreichen willst.
    • Alle lernen mit. Wer zuschaut, sieht an echten Beispielen, worauf es ankommt – und bekommt Lust, die eigene Seite beim nächsten Mal einzureichen.

    Das Roasting ist kritisch, aber konstruktiv. Es geht nie darum, jemanden vorzuführen. Es geht darum, Potenziale sichtbar zu machen und dir konkrete Dinge mitzugeben, die du am nächsten Tag umsetzen kannst.

    Das Ganze ist ein Experiment mit offenem Ausgang: drei Monate lang, alle zwei Wochen. Egal, wie viele zuschauen. Ich will Erfahrungen sammeln, das Format schärfen – und dabei Spaß haben.

    Warum deine Webseite jetzt auch KI überzeugen muss

    Eine schöne Webseite reicht nicht mehr. Immer mehr Menschen fragen nicht Google, sondern ChatGPT, Claude oder Perplexity. Und diese Systeme liefern keine Trefferliste. Sie geben eine Antwort – und stützen diese Antwort auf Quellen, denen sie vertrauen.

    Die entscheidende Frage lautet also nicht mehr nur „Werde ich gefunden?“, sondern: „Werde ich zitiert?“

    Damit eine KI deine Seite als Quelle nimmt, muss sie ein paar Dinge erfüllen:

    • Klare Inhalte. Verständliche Texte, aussagekräftige Überschriften, saubere Beschreibungen. Die KI muss auf Anhieb verstehen, wer du bist und was du anbietest.
    • Saubere Technik. Strukturierte Daten, sauberer Code, schnelle Ladezeiten. Was für Menschen unsichtbar ist, entscheidet für Maschinen.
    • Vertrauen. Professionelles Design, sichere Verbindung, Impressum, echte Menschen dahinter. Signale, die sagen: Hier kann man sich drauf verlassen.
    • Aktualität. Eine Seite, die seit Jahren unverändert ist, wird irgendwann nicht mehr als verlässlich eingestuft.

    Viele Webseiten wurden vor Jahren gebaut und erfüllen genau diese Punkte nicht. Das ist kein Vorwurf – damals gab es diese Anforderungen schlicht nicht. Aber heute entscheiden sie darüber, ob du in der Antwort auftauchst oder nicht. Das Roasting ist deshalb auch ein Weckruf: Lass uns gemeinsam hinschauen, bevor die KI es für dich entscheidet.

    Die vier Fragen, die ich jeder Webseite stelle

    Damit das Roasting nicht zur Geschmacksfrage wird, schaue ich jede Seite durch dieselbe Brille:

    1. Wirkung. Was passiert in den ersten Sekunden? Welches Gefühl löst die Seite aus – Neugier, Vertrauen, Langeweile, Überforderung?
    2. Klarheit. Verstehe ich sofort, worum es geht, für wen das Angebot ist und was ich als Nächstes tun soll?
    3. Vertrauenswürdigkeit. Wirkt die Seite seriös und gepflegt? Oder gibt es Details, die mich zögern lassen?
    4. Relevanz und Auffindbarkeit. Ist die Seite technisch und inhaltlich so aufgestellt, dass sie gefunden – und von KI-Systemen zitiert – wird?

    Die typischen Verbesserungen sind oft kleiner, als man denkt: Bilder verkleinern, damit die Seite schneller lädt. Überflüssige Inhalte streichen, die eher verwirren als helfen. Eine Überschrift, die endlich sagt, was Sache ist. Das Schöne daran: Vieles davon kannst du noch am selben Abend umsetzen.

    Warum das Ganze Spaß machen darf

    Webseitenevaluation ist normalerweise eine trockene Angelegenheit. Checklisten, Tools, Punktzahlen. Ich will es anders machen: ein bisschen wie eine amerikanische Fernsehshow. Mit Soundeffekten, mit Interaktion, mit Momenten zum Lachen. Nicht, weil das Thema unwichtig wäre – sondern weil wir besser lernen, wenn wir entspannt sind.

    Ich weiß, dass hinter dem Wort „Roasting“ auch Angst steckt. Angst vor hartem Feedback. Angst, dass Fehler sichtbar werden. Angst vor dieser ganzen KI-Welt, die sich so schnell dreht. Genau diese Ängste will ich abbauen.

    Deshalb gilt: Klartext ja, aber immer respektvoll und nie persönlich. Schwächen sind kein Makel. Sie sind die Stellen, an denen deine Seite morgen besser sein kann als heute. Und wer sich live dem Feedback stellt, lernt nebenbei etwas, das weit über Webseiten hinausgeht: gelassen mit Kritik umzugehen und sie in Bewegung zu verwandeln.

    Verrückte Ideen verwirklichen – oder: warum ich einfach anfange

    In der Session heute habe ich von meinem Podcast erzählt. Der lag lange in den Startlöchern. Keine Zuhörer, kein Plan, kein Erfolg in Sicht. Was ihn am Ende getragen hat, war nicht die perfekte Strategie, sondern schlicht: dranbleiben, offen bleiben, die Chancen am Wegesrand sehen.

    Genau mit dieser Haltung starte ich das Website Roasting. Ich habe keine Garantie, dass es funktioniert. Ich weiß nicht, ob am Montag eine Handvoll Leute zuschauen oder der Zoom-Raum voll ist. Ich weiß nur, dass ich Lust darauf habe – und dass ich aus jeder Session etwas lernen werde.

    Ich glaube, das ist der eigentliche Punkt bei verrückten Ideen: Sie werden nicht am Reißbrett zu Ende gedacht. Sie werden beim Tun klar. Perfekter Content ist nicht das Ziel. Echt sein ist das Ziel. Und wenn das Roasting nach drei Monaten etwas ganz anderes ist als heute geplant – umso besser.

    Vielleicht ist das auch für dich eine Einladung. Nicht nur, deine Seite einzureichen, sondern deine eigene verrückte Idee einfach mal zu starten. Unperfekt. Live. Jetzt.

    Sei am Montag dabei

    Du hast zwei Möglichkeiten – und beide sind gut:

    Reiche deine Webseite ein. Du brauchst keine technischen Vorkenntnisse, nur die Bereitschaft, dich live einem ehrlichen Blick zu stellen. Du bekommst konkrete Impulse, die du sofort umsetzen kannst, und erfährst, wie deine Seite auf Menschen und auf KI-Systeme wirkt. Die Plätze pro Session sind begrenzt – wer zuerst kommt, ist zuerst dran.

    Oder schau einfach zu. Fieber mit, lerne an echten Beispielen, worauf es ankommt, und entscheide danach, ob deine Seite beim nächsten Mal an der Reihe ist.

    👉 Hier Webseite einreichen oder als Zuschauer anmelden

    Erste Session: Montag, 9. November 2026. Danach alle zwei Wochen. Ich freue mich auf deine Seite – und auf jeden, der Lust hat, gemeinsam etwas Verrücktes auszuprobieren.

    Bis Montag, Sebastian

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    Anatomie eines erfolgreichen Website Roastings
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